Klinisches Krebsregister


Seit 1989 werden im Klinischen Krebsregister des UniversitätsKrebszentrums Göttingen die Daten zur Entstehung, Diagnose, Behandlung und Verlauf sowie zu den Nebenwirkungen aller an der UMG behandelten onkologischen Patienten dokumentiert.  Die Dokumentation am UniversitätsKrebszentrum Göttingen erfolgt durch ausgebildete medizinische Dokumentare in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten aus den jeweiligen Kliniken. Die Daten dienen den Ärzten dazu, die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Behandlungen zu analysieren sowie zu sichern. Somit trägt das Klinische Krebsregister entscheidend dazu bei die Qualität der onkologischen Behandlung zu verbessern und die Forschung langfristig zu unterstützen.  

Das klinische Krebsregister arbeitet sowohl mit dem Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen (EKN), dem Klinischen Krebsregister Niedersachsen, der Nachsorgeleitstelle der Kassenärztlichen Vereinigung als auch mit dem Claudia von Schilling-Zentrum der Medizinischen Hochschule Hannover eng zusammen. Dabei werden die Vorschriften des Datenschutzes gewahrt.

Mit dem in 2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Umsetzung des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes in Niedersachsen werden die gesammelten Daten an das Klinische Krebsregister Niedersachen weitergeleitet. Die Patient*innen werden über die Meldung, das Widerspruchsrecht sowie das Recht auf Auskunft über die gespeicherten Daten durch den behandelnden Arzt aufgeklärt.

Das Klinische Krebsregister Niedersachsen erfasst alle in Niedersachsen auftretenden Krebserkrankungsfälle und trägt die Daten zu den durchgeführten Therapien von Krebserkrankungen und deren Verlauf zusammen. Diese bundesweite Datensammlung unterstützt die Forschung zu den Ursachen von Krebs und ermöglicht es, Aussagen über den Erfolg von Krebsbehandlungen als Grundlage der Qualitätssicherung in der Onkologie zu treffen.

Das Klinische Krebsregister des UniversitätsKrebszentrums Göttingen übernimmt für die Universitätsmedizin Göttingen die gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen von Diagnose-, Therapie- und Verlaufsdaten an das Landesregister.

Der nationale Krebsplan

In den letzten Jahren konnte weitreichende Fortschritte in Früherkennung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Patient*innen mit Krebserkrankungen erzielt werden. Diese wirken sich auch auf die Überlebensraten aus, die sich dadurch erheblich verbessert haben. Hier setzt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) weiter an. Mit dem nationalen Krebsplan sollen die Früherkennungsmaßnahmen sowie die Versorgungsstrukturen weiter verbessert werden.  Auf der Homepage des Bundesministerium für Gesundheit gibt es ausführliche Informationen zu den Zielen und Aufgaben sowie zu den Projekten.

IT-Koordinator

Maximilian Papendick

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Med. Dokumentar

Andreas Arndt

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