Darmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung. Insgesamt erkranken jährlich bis zu 60.000 Menschen an Dickdarmkrebs bundesweit. Damit liegt Deutschland bei den Neuerkrankungsraten im internationalen Vergleich an der Spitze.
Die Behandlung von Darmkrebs ist von großer Bedeutung im Leben vieler Menschen und ihrer Familien. Das Darmkrebszentrum der UMG ist Bestandteil des Viszeralonkologischen Zentrums (VOZ) und seit 2016 durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Die Auszeichnung als Darmkrebszentrum garantiert, dass Patient*innen mit Darmkrebs nach neuestem medizinischem und wissenschaftlichem Kenntnisstand behandelt werden.
Alle Untersuchungen und Therapien im Darmkrebszentrum orientieren sich an den aktuell gültigen Leitlinien. Die wesentliche Grundlage hierfür ist die intensive Vernetzung von stationärer und ambulanter Versorgung in der Diagnostik, Therapie und Nachsorge mit mehreren Kliniken und Instituten unter dem Dach des Onkologischen Zentrums (OZ) der UMG sowie mit den ambulant tätigen Kolleg*innen der Region. Diese enge Zusammenarbeit kommt unseren Patient*innen direkt zugute, denn sie profitieren von der gesamten Expertise aller behandelnden Disziplinen.

Im zertifizierten Darmkrebszentrum arbeiten Spezialisten aller wichtigen Disziplinen eng zusammen. Alle beteiligten Fachabteilungen erstellen in den entsprechenden Tumorkonferenzen nach den aktuellen medizinischen Leitlinien gemeinsam mit den niedergelassenen Kolleg*innen ein umfassendes Behandlungskonzept für alle Patient*innen - von der Aufnahme über die Untersuchungen und Operation bis hin zur Entlassung sowie Nachbetreuung. So gewährleisten wir eine ganzheitliche Therapie nach aktuellsten wissenschaftlichen Methoden. Und auch nach der Behandlung besprechen wir den Verlauf der Therapie noch einmal in der Tumorkonferenz.
Bei Bedarf vermitteln wir unseren stationären Patient*innen den Kontakt zum Team der Psychoonkologen oder auch zur Klinikseelsorge. Die speziell ausgebildeten Psychoonkologen sowie die Seelsorger helfen Betroffenen und Angehörigen dabei, die psychische und soziale Belastung zu bewältigen. Bei Bedarf ziehen wir die Kolleg*innen der Stoma- und Ernährungstherapie hinzu, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten. Für mehr Mobilität und Beweglichkeit sorgen die Physiotherapeut*innen. Bei allen Fragen rund um Rehabilitationsmaßnahmen, Versicherungsleistungen oder auch zur Beschaffung von Pflegehilfsmitteln steht unseren Patient*innen der Sozialdienst zur Verfügung.
Lernen Sie uns kennen – Unser Team
Die Behandlung unserer Patient٭innen ist Teamleistung. Hier sehen Sie alle wichtigen Ansprechpartner auf einen Blick.

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- telephone: +49 551 3967809
- fax: +49 551 3967851
- e-mail address: marian.grade(at)med.uni-goettingen.de

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